
Film, Video und Internet zählen zu den spannendsten Disziplinen unserer Arbeit. Sie erweitern klassische Designelemente um audiovisuelle Stilmittel wie Ton und bewegte Bilder.
Die einfachste Form einer Animation ist das Hintereinander-Abspielen von Einzelbildern. Um das menschliche Auge zu täuschen und die Illusion einer fließenden Bewegung zu schaffen, benötigt ein Film 24 Bilder pro Sekunde. Diese Animationstechnik setzten wir 1998 für den ersten Trailer des Internationalen Festivals des Kurzfilms »Der Eisenstein« ein. Um 30 Sekunden Film zu erstellen, bearbeiteten wir 720 Schwarzweiß-Fotos.
Heutzutage erleichtern uns digitale Animationsprogramme und leistungsfähige Rechner die Arbeit.
» 1998 renderte (Digitalisieren von Einzelbildern) eine einminütige Animation in Fernsehauflösung vier Tage und Nächte. Unsere Rechner heute brauchen für das gleiche Ergebnis weniger als eine halbe Stunde.«
Erfahrungen im Bereich Film sind hilfreich bei der Konzeption und Gestaltung eines Internetauftrittes. Handlung und Bildsprache der Internetseiten müssen den Besucher genauso fesseln wie ein guter Film.
Die grafische Benutzeroberfläche ermöglicht den Dialog zwischen Mensch und Computer. Dieser Dialog muss durch das Design spannend und interessant geführt werden. Spielerische Elemente, Metaphern und Feedbacks (unmittelbare Rückkopplung einer Aktion) müssen eine logische und intuitive Benutzerführung unterstützen.
